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Beratung bei: Wochenbettdepression

WochenbettdepressionRund 80 Prozent aller Mütter haben in den ersten Tagen nach der Geburt Stimmungsschwankungen und fühlen sich psychisch labil. Diesen im Wochenbett normalen Zustand bezeichnet man auch als „Babyblues“. Er kann bis zu sieben Tage anhalten. Mütter brauchen in dieser Zeit, wie überhaupt in der gesamten Wochenbettzeit, besonders einfühlsame Menschen um sich herum, genug Ruhe und Unterstützung. Die zum Teil widersprüchlichen Gefühle können verwirrend sein, sind aber kein Anlass zur Sorge, wenn sie nicht länger anhaltend sind. Bei ungefähr 15 Prozent aller Wöchnerinnen entwickelt sich aus den Stimmungsschwankungen eine Wochenbettdepression, auch postnatale  Depression genannt.

Die biologischen Faktoren, die eine postnatale Depression begünstigen, sind vielseitig. Zu nennen sind insbesondere

  • Ein hormonelles Ungleichgewicht
  • Körperliche Veränderungen im Stoffwechsel, an Bauch und Brüsten
  • Ein Mangel an Schilddrüsenhormonen
  • Erschöpfung durch die körperlich anstrengende Geburt

Bei Frauen, die in der Vergangenheit bereits an einer Depression oder einer Angststörung erkrankt sind, ist die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer postnatalen Depression deutlich erhöht. Auch Frauen, die zu Perfektionismus neigen oder ein ausgeprägtes Kontrollbedürfnis haben, sind deutlich häufiger von einer postnatalen Depression betroffen.

Gesunde Ernährung bei postnataler Depression

postnataler DepressionPostnatale Depression führt häufig zu Appetitlosigkeit. Wenn der Körper nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird, wird er zusätzlich geschwächt, was sich wiederum negativ auf das Gemüt auswirken kann. Wer keinen großen Appetit hat, sollte darauf achten, regelmäßig kleine Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Insbesondere frisches Obst bietet sich als Zwischenmahlzeit an. Bestimmte Lebensmittel können sich bekanntlich positiv auf die Stimmung auswirken, indem sie den Serotoninspiegel anheben. Serotonin ist ein wichtiges Hormon, das auch als Glückshormon bezeichnet wird, das nicht nur glücklich macht, sondern auch den Appetit anregen kann. Für die Produktion von Serotonin braucht der Körper die Aminosäure L-Trypophan, die in verschiedenen Nahrungsmitteln enthalten ist. Bekannt ist vor allem Schokolade, die, in Maßen verzehrt, durchaus in Ordnung ist. Diverse tierische Produkte wie Käse, Quark oder Rindfleisch sind reich an Tryptophan, ebenso gesund sind pflanzliche Tryptophan-Quellen wie beispielsweise Bananen, Datteln, Erdbeeren, Papayas, Avocados, Wassermelonen, Cashewkerne, Sojabohnen und Samen wie Sesam oder Amaranth. Ebenfalls geeignet sind Früchte mit einem hohen Gehalt an Chinasäure, die Forschungen zufolge, von Darmbakterien zu Tryptophan umgewandelt werden kann. Dazu zählen z. B. Cranberries, Kiwis, Pfirsiche oder auch Äpfel.

Sinnvoll ist eine besonders mikronährstoff- und vitalstoffhaltige Ernährung, d. h. viel frisches Gemüse, das reich an Vitaminen, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen ist. Mangelzustände können eine postnatale Depression nachweislich begünstigen. Insbesondere sollte auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D und Eisen geachtet werden.

Ebenfalls ratsam ist eine optimierte Fettzufuhr. Sogenannte Transfette sollen vermieden werden.  Vorteilhaft auswirken können sich hingegen Omega-3-Fettsäuren, die von einigen Experten sogar als natürliche Antidepressiva angepriesen werden.  Insbesondere die Wirkung der mehrfach ungesättigten Fettsäure EPA (Eicosapentaensäure) bei depressiven Störungen ist in diversen Studien belegt, auch wenn der genaue Wirkmechanismus noch nicht eindeutig erklärt werden kann. EPA ist haupsächlich in Fischöl enthalten, es gibt auch pflanzliche Alternativen.

Brustentzündung und Milchstau

MilchstauEiner Brustentzündung (Mastitis) geht meist ein Milchstau voran, bei dem die Stillende jedoch noch keine grippeähnlichen Symptome hat wie bei der Brustentzündung selbst, die mit Gliederschmerzen, meist hohem Fieber, Rötung und Knotenbildung einhergeht. In diesem Stadium ist Vorsicht geboten, da sich auch ein Abszess bilden kann.

Die Milch kommt besonders gut ins Fließen, wenn die Brust vor dem Anlegen ins warme Wasser gehalten wird (oder mit einem warmen Waschlappen bedeckt wird), so ist die Brust mit der Hand gut „auszudrücken“, um den Milchstau zu lindern.

Eine stillende Mutter, die auch nur eine leicht erhöhte Temperatur hat, sollte auf jeden Fall im Bett liegen bleiben. Stress ist eine der Hauptursachen für einen Milchstau. Damit die Milch durch das Fieber nicht weniger wird, ist es wichtig, ausreichend zu trinken.

Eine naturheilkundliche Maßnahme bei einem Milchstau oder auch einer Brustentzündung ist der Quarkwickel.  Statt Quark sind auch Wickel mit naturbelassenem Honig sehr wirkungsvoll, dieser wirkt örtlich wie ein sanftes Antibiotikum. Eine gesunde Ernährung hilft dem Körper die Entzündung zu minimieren.

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