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Coaching bei Burn-Out

Burn-OutImmer mehr Menschen kommen mit der wachsenden Mehrfachbelastung nicht mehr zurecht. Wird zulange mit Körper und Psyche unachtsam umgegangen, kann es zu einem Burn-out kommen. Ein Burn-out Syndrom entsteht nicht von heute auf morgen. Vielmehr steckt ein jahrelanger Prozess dahinter.

Stress löst eine körperliche Reaktion aus, um Belastungen zu bewältigen. Sie ist im Notfall sogar überlebenswichtig. An der Stressreaktion beteiligen sich die wichtigsten und größten Nervenfasern sowie Botenstoffe und Hormone. Ihr Ziel ist u.a. die Sicherstellung der Energie- und Sauerstoffversorgung unter großen Belastungen (fight and flight response). Dies erfolgt beispielsweise über die Beschleunigung des Herzschlags, erhöhtem Blutdruck, vermehrtem Schwitzen, die Mobilisierung von Energiereserven und die stärkere Durchblutung der Muskeln. Gleichzeitig werden andere Funktionen gehemmt. Hierzu zählt z. B. die Verdauung. Die Empfängnisbereitschaft bei Kinderwunsch kann durch Stress herabgesetzt werden. Verschiedene Personen reagieren auf denselben Stress sehr unterschiedlich. Ähnliches gilt auch für die Veränderungen der körperlichen Stressreaktion. Bei chronischem Stress können diese Symptome über längere Zeit andauern.

Bei einigen Menschen verläuft auch bei starkem Stress alles optimal. Andere werden zunehmend sensibler, scheinen permanent angespannt zu sein oder reagieren unangemessen aufbrausend. Wieder andere wirken gar lethargisch. Der Grund dafür besteht darin, dass sich verschiedene Systeme des Körpers bei einer Stressreaktion auf unterschiedliche Art und Weise verändern. Manche Teile entwickeln eine übermäßige Reaktionsbereitschaft, andere sind zu wenig aktiv, um den Körper optimal zu versorgen. Durch die flight or fight response läuft der Sympatikus auf Hochtouren, der Parasympatikus, der für Entspannung zuständig ist, ist herabgesetzt. Der Sympatikus wird immer dann aktiviert, wenn der Körper „harte Arbeit“ leisten muss oder in Stresssituationen gerät. Ist er aktiv löst er Stresssymptome aus. Deshalb bedeutet eine langzeitige Überbeanspruchung des Sympatikus auch eine Gefahr für unsere Gesundheit. Damit alle Vorgänge in unserem Körper optimal ablaufen, sollten Sympatikus und Parasympathikus stets in einem ausgeglichenen Verhältnis stehen.

Beim burn-out kommt es auch zu einer chronischen Aktivierung der Stressachse und damit zu einer chronisch erhöhten Ausschüttung der Stresshormone Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin. Im Stoffwechsel führen diese Hormone zu einem vermehrten Eiweißabbau und zur Mobilisierung von Zucker und Fettsäuren. Durch die Verbrennung von Glukose und den damit verbundenen Anstieg des Blutzuckerspiegels und der vermehrten Freisetzung des Insulins, entsteht eine katabole Stoffwechsellage mit gleichzeitiger Übersäuerung. Die Reaktionsfähigkeit des Immunsystems wird herabgesetzt. Das führt zu einer erhöhten Infektanfälligkeit. Der Bedarf an Vitaminen und Mineralien erhöht sich, Vitalstoffarme, zucker- und fettreiche Nahrungsmittel, die wenig gekaut und zwischendurch gegessen werden, sowie Soft- und Energiedrinks in großen Mengen, können den entstandenen Mangel nicht ausgleichen.

Anzeichen eines burn-out können sein:

  • Rückzug bis hin zur Isolation
  • Anzeichen von Depression
  • Angst
  • Gedächtnisprobleme
  • Innere Unruhe
  • Schlafstörungen
  • häufiges Auftreten von Schwindel
  • Müdigkeit
  • Überforderung der täglichen Aufgaben
  • starke Gefühlsschwankungen
  • Energielosigkeit
  • Darmbeschwerden
  • Heißhunger auf Kohlenhydrate und Süßigkeiten

Auf Seelenebene erfahren wir, dass der Fluss des Lebens, indem wir uns alle befinden, nicht stetig und gerade fließt, sondern Biegungen und unterschiedliche Fließgeschwindigkeiten , Stromschnellen und Strudel hat. Alle müssen Energie aufwenden, um den Kopf über Wasser halten zu können, und je nach Beschaffenheit des Flusses und den individuellen Fähigkeiten kommen die Menschen mehr oder weniger gut voran. Je mehr Ressourcen einer Person zur Verfügung stehen, desto stabiler bildet sich eine Überzeugung heraus, dass das Leben sinnvoll ist, und dass man es meistern kann, auch wenn es manchmal schwierig ist. Dieses Kohärenzgefühl ist das Verständnis der eigenen Person, dass man mit den Anforderungen zurechtkommen kann, dass man in der Lage ist, sich selbst und die eigenen Lebensbedingungen steuern und gestalten kann. Menschen mit einem stark ausgeprägten Kohärenzgefühl fühlen sich den Anforderungen gewachsen, erleben sich nicht als ausgeliefert oder fremdbestimmt und sind bereit, Verantwortung für sich zu übernehmen. Sie erleben Stressoren als weniger angstauslösend, können sie häufig sogar als Herausforderung bewerten und an deren Bewältigung wachsen.

Gepaart mit einer gesunden Ernährung und der Entwicklung des Gefühls für die eigenen Stärken und Ressourcen schaffen in uns das Vertrauen den Anforderungen des Lebens gerecht zu werden und den Mut zu entwickeln, neue Wege zu gehen für ein glücklicheres Leben.

 

 

 

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